Was soll diese Seite?

Was soll diese Seite? Das mag man sich fragen, wenn man zufällig hier her gelangt. Es gibt enorme Probleme bei raren Weinen die Preise festzulegen. Preise sind immer umkämpft. Käufer möchten wenig zahlen und Verkäufer einen hohen Preis erzielen. Das ist bei Weinen, die mengenmäßig viel gehandelt werden, eigentlich kein Problem. Bei seltenen Weinen fehlt aber die Marktbildung. Machmal findet der Verkäufer keinen Käufer oder erzielt nur einen sehr schlechten Preis, da nur wenige Interessierte da sind. Manchmal wird ein sehr hoher Preis erzielt, da mehrere heiß Interessierte da sind.

Statische Preislisten sind da wenig aussagekräftig über der tatsächlichen Verkaufspreis. Solche Listen kann eigentlich jeder erstellen. Und es gibt sogar Händler, die gar nicht im Besitz dieser Weine sind. Das ist bei ebay fast immer anders. Hier geht es um ein reales Geschäft. Daher hat der erzielte Verkaufspreis eine bestimmte Aussagekraft.

Zugleich gehen bei dem Handel von Wein bei ebay einige Probleme einher. Das eine ist eine steuerliche Problematik. Bekommt man eine Rechnung mit 19% Mwst? Kann man diese evtl. selbst geltend machen? Schon allein daraus kann ein Preisunterschied von 19% entstehen. Gleichzeitig gibt es eine Vertrauensfrage. Gerade bei älteren Weinen ist es immer fraglich, wie diese gelagert wurden und wie viele Vorbesitzer es gab. Das ist jedoch bei vielen Internetshops nicht anders. Genauso ist es auch jeseits von ebay möglich, bei Vorkassezahlungen betrogen zu werden.

Von der Frage der Fälschungen mal ganz abgesehen. Diese Probleme und Auswirkungen auf die Preisbildung können nur durch eine langfristige Beoachtung der Handelsplätze umgangen werden. Das hießt: Um so mehr reale Deals bei wein2.de registriert sind, um so höher ist die Aussagekraft der Daten. Da nicht jeder selbst den Markt beobachten kann, macht dies wein2.de.